_____________________________________________________________________________________________________________________________

Vorgehen bei Unwetterwarnungen

Sehr geehrte Eltern,                                                             

immer wieder kommt es vor allem im Winter vor, dass uns kurzfristig Unwetter-bzw. Katastrophenwarnungen erreichen.

Auf diese müssen wir als Schule schnell reagieren, um unsere Kinder vor Gefahren zu schützen.

Da es mitunter nicht mehr möglich ist, alle Eltern rechtzeitig zu erreichen, veröffentlichen wir wichtige Informationen unter „Aktuelles“ auf unserer Homepage. Bitte schauen Sie deshalb immer zuerst unter www.gs-lauenstein-osterzgebirge.de nach.

Bei Unwetterwarnungen entscheiden Sie als Eltern, ob Sie Ihr Kind gefahrlos in die Schule schicken können. Der Schulweg liegt in der Verantwortung der Sorgeberechtigten. Bitte melden Sie Ihr Kind dann in der Schule und im Hort ab.

Um die Betreuung Ihrer Kinder abzusichern, wird unsere Schule jedoch immer geöffnet sein.

(Ein Ausnahmefall könnte dann eintreten, wenn auch die Lehrer die Schule nicht mehr gefahrlos erreichen können.)

Erst zu Stundenbeginn entscheidet der Klassenlehrer, abhängig von der Anzahl der anwesenden Kinder, ob planmäßiger Unterricht stattfinden kann. Bei zu geringer Schülerzahl kommt es auch zu Zusammenlegungen einzelner Klassen. Dann ist ein planmäßiger Unterricht oft nicht mehr sinnvoll.

I.Richter (SL)

 

 

 

 

__________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

Elternbrief

Sehr geehrte Eltern,

 aus gegebenem Anlass möchten wir Sie auf Kopflausbefall in o.g. Einrichtung hinweisen:

Kopfläuse sind flügellose Insekten. Sie sind in Europa seit jeher heimisch. Ihre Farbe ist meist grau, Die Läuse werden 3 mm groß und ernähren sich von Blut, das sie alle 4 bis 6 Stunden aus der Kopfhaut saugen. Sie leben auf dem behaarten Kopf von Menschen und finden sich bevorzugt in der Nacken–Ohren–  und Schläfengegend. Lausweibchen legen täglich ca. vier Eier. Sie kleben diese sog. Nissen an Haaransatz. Aus den Eiern schlüpfen nach 7 bis 10 Tagen  Larven. In den ersten 7 – 10 Tagen verlassen sie den Kopf nicht. In dieser Zeit entwickeln sie sich zu geschlechtsreifen Läusen, die durch direkten Haarkontakt von Kopf zu Kopf wandern (z.B. beim Schmusen, Kuscheln, gemeinsam Übernachten in einem Bett und beim „Zusammenstecken“ der Köpfe). Läuse können weder springen noch fliegen. Sie verlassen den menschlichen Kopf nicht freiwillig, da sie schnell austrocknen und dann nach spätestens 55 Stunden absterben. Haustiere spielen bei der Übertragung keine Rolle.

 

Wird bei einem Kind oder Jugendlichen Kopflausbefall festgestellt, sind die Eltern bzw. die Erziehungsberechtigten gemäß § 34 Abs. 5 IfSG verpflichtet die Gemeinschaftseinrichtung zu informieren. Gleichzeitig sind die Eltern für die Einhaltung der Schulpflicht verantwortlich. Daraus ergibt sich, dass bei Läusebefall die Eltern die Verantwortung für die Wiederherstellung der Voraussetzungen für den Schulbesuch tragen.

Es obliegt daher den Eltern auch die Durchführung der erforderlichen Maßnahmen (Behandlung, Kontrolle, begleitende Hygiene).

 

Gemäß §§ 33, 34 Infektionsschutzgesetz (IfSG) vom 20.07.2000, BGBl. I, Nr. 33, S.1045,

ist ein Schulbesuch bei Kopflausbefall nicht möglich.

 

Es ist erforderlich, dass bei den Betroffenen eine ordnungsgemäße Behandlung durchgeführt wird. Verbliebene Nissen müssen aus dem Haar entfernt werden.

 

Am Tag nach der Behandlung können die Kinder die Einrichtung wieder besuchen.

Die Behandlung darf nur mit einem zugelassenen Läusebekämpfungsmittel erfolgen.

Dieses erhalten Sie in einer Apotheke. Sie können sich auch mit Ihrem Hausarzt in Verbindung setzen.

 

Eine Nachbehandlung (2. Behandlung) ist nach Herstellerangaben nach 8 bis 10 Tagen notwendig).

 

Bitte bestätigen Sie der Gemeinschaftseinrichtung, dass Sie Ihr Kind/Kinder mit einem zugelassenen Mittel behandelt haben und eine Kopflauskontrolle durchgeführt haben.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Gesundheitsamt