Liebe Eltern,

das neue Schuljahr hat begonnen und wir freuen uns, wieder unter weitestgehend normalen Bedingungen den Schulalltag bestreiten zu können.

Allerdings wird uns auch in diesem Schuljahr SARS-Cov-2 weiter begleiten.

Durch die gesunkenen Temperaturen in der 1. Schulwoche sind bereits einige Kinder an unserer Schule erkältet. Bei vielen Eltern besteht Unsicherheit, wie sie sich im Fall von Erkältungssymptomen verhalten sollen.

Deshalb hier von mir ein paar konkretisierte Hinweise.

Vorgehen bei Auftreten von Symptomen:

Tritt bei Ihrem Kind eines der folgenden Symptome auf, gilt ein Ausschluss vom Unterrichtsbesuch:

-Fieber ab 38°

-trockener Husten , Durchfall, Erbrechen,  allgemeines Krankheitsgefühl

Alle Symptome müssen akut auftreten. Schnupfen ohne weitere Krankheitszeichen ist kein Ausschlussgrund.

Sie als Eltern entscheiden, je nach Befinden, ob Sie Ihr Kind einem Arzt vorstellen.

Wird kein Kontakt zu einem Arzt aufgenommen, muss Ihr Kind mindestens 2 Tage symptomfrei sein, bevor es wieder die Schule besuchen darf.

Nehmen Sie als Eltern ärztliche Behandlung in Anspruch, entscheidet der Arzt über das weitere Vorgehen.

Wird kein Test durchgeführt gelten die oben angeführten Bedingungen (2 Tage Symptomfreiheit und guter Allgemeinzustand).

Wird ein Test durchgeführt, bleiben Ihr Kind bis zur Mitteilung des Ergebnisses zu Hause.

Ist das Testergebnis positiv, teilen Sie dies unverzüglich der Schule mit. Das Gesundheitsamt entscheidet dann über das weitere Vorgehen.

 

Ich wünsche uns allen ein gesundes Schuljahr.

 

Mit freundlichen Grüßen

I.Richter

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 Umsetzung des Masernschutzgesetzes ab dem 01.03.2020
im Bereich Schulen
Für wen gilt das Masernschutzgesetz?
für alle hier Tätigen (insbesondere Lehrkräfte), wenn nach 1970 geboren
für alle Schülerinnen und Schüler

Was ist zum 01.03.2020 zu beachten?
Nachweispflicht
für alle ab 01.03.2020 neu in der Schule Tätigen/Beschulten/Betreuten ist vor Aufnahme der Tätigkeit bzw. der Beschulung/Betreuung der Nachweis der Schulleiterin bzw. dem Schulleiter unaufgefordert vorzulegen
für alle zum 01.03.2020 schon in der Schule Tätigen/Beschulten/Betreuten ist der Nachweis der Schulleiterin bzw. dem Schulleiter zu einem späteren Zeitpunkt vorzulegen (bis zum 31.07.2021)

Sie sind neu an der Schule? Bitte melden Sie sich im Sekretariat!

Gegenüber wem ist der Nachweis vorzulegen?
die Schulleiterin bzw. der Schulleiter prüft den Nachweis des Masernschutzes bzw. einer medizinischen Kontraindikation (nachgewiesene Unverträglichkeitsreaktion)

Wie erfolgt der Nachweis
durch Vorlage des Impfausweises oder einer ärztlichen Bescheinigung

Welche Konsequenzen folgen, wenn der Nachweis nicht erbracht wird?
für Lehrkräfte, Externe  Zutrittsverbot und Meldung an das Gesundheitsamt
Schülerinnen und Schüler Meldung an das Gesundheitsamt
Weitere Informationen finden Sie:
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/impfpflicht/faq-masernschutzgesetz.html
Schulleitung
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Vorgehen bei Unwetterwarnungen

Sehr geehrte Eltern,                                                             

immer wieder kommt es vor allem im Winter vor, dass uns kurzfristig Unwetter-bzw. Katastrophenwarnungen erreichen.

Auf diese müssen wir als Schule schnell reagieren, um unsere Kinder vor Gefahren zu schützen.

Da es mitunter nicht mehr möglich ist, alle Eltern rechtzeitig zu erreichen, veröffentlichen wir wichtige Informationen unter „Aktuelles“ auf unserer Homepage. Bitte schauen Sie deshalb immer zuerst unter

www.gs-lauenstein-osterzgebirge.de

nach.

Bei Unwetterwarnungen entscheiden Sie als Eltern, ob Sie Ihr Kind gefahrlos in die Schule schicken können. Der Schulweg liegt in der Verantwortung der Sorgeberechtigten. Bitte melden Sie Ihr Kind dann in der Schule und im Hort ab.

Um die Betreuung Ihrer Kinder abzusichern, wird unsere Schule jedoch immer geöffnet sein.

(Ein Ausnahmefall könnte dann eintreten, wenn auch die Lehrer die Schule nicht mehr gefahrlos erreichen können.)

Erst zu Stundenbeginn entscheidet der Klassenlehrer, abhängig von der Anzahl der anwesenden Kinder, ob planmäßiger Unterricht stattfinden kann. Bei zu geringer Schülerzahl kommt es auch zu Zusammenlegungen einzelner Klassen. Dann ist ein planmäßiger Unterricht oft nicht mehr sinnvoll.

I.Richter (SL)

 

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Elternbrief

Sehr geehrte Eltern,

 aus gegebenem Anlass möchten wir Sie auf Kopflausbefall in o.g. Einrichtung hinweisen:

Kopfläuse sind flügellose Insekten. Sie sind in Europa seit jeher heimisch. Ihre Farbe ist meist grau, Die Läuse werden 3 mm groß und ernähren sich von Blut, das sie alle 4 bis 6 Stunden aus der Kopfhaut saugen. Sie leben auf dem behaarten Kopf von Menschen und finden sich bevorzugt in der Nacken–Ohren–  und Schläfengegend. Lausweibchen legen täglich ca. vier Eier. Sie kleben diese sog. Nissen an Haaransatz. Aus den Eiern schlüpfen nach 7 bis 10 Tagen  Larven. In den ersten 7 – 10 Tagen verlassen sie den Kopf nicht. In dieser Zeit entwickeln sie sich zu geschlechtsreifen Läusen, die durch direkten Haarkontakt von Kopf zu Kopf wandern (z.B. beim Schmusen, Kuscheln, gemeinsam Übernachten in einem Bett und beim „Zusammenstecken“ der Köpfe). Läuse können weder springen noch fliegen. Sie verlassen den menschlichen Kopf nicht freiwillig, da sie schnell austrocknen und dann nach spätestens 55 Stunden absterben. Haustiere spielen bei der Übertragung keine Rolle.

 

Wird bei einem Kind oder Jugendlichen Kopflausbefall festgestellt, sind die Eltern bzw. die Erziehungsberechtigten gemäß § 34 Abs. 5 IfSG verpflichtet die Gemeinschaftseinrichtung zu informieren. Gleichzeitig sind die Eltern für die Einhaltung der Schulpflicht verantwortlich. Daraus ergibt sich, dass bei Läusebefall die Eltern die Verantwortung für die Wiederherstellung der Voraussetzungen für den Schulbesuch tragen.

Es obliegt daher den Eltern auch die Durchführung der erforderlichen Maßnahmen (Behandlung, Kontrolle, begleitende Hygiene).

 

Gemäß §§ 33, 34 Infektionsschutzgesetz (IfSG) vom 20.07.2000, BGBl. I, Nr. 33, S.1045,

ist ein Schulbesuch bei Kopflausbefall nicht möglich.

 

Es ist erforderlich, dass bei den Betroffenen eine ordnungsgemäße Behandlung durchgeführt wird. Verbliebene Nissen müssen aus dem Haar entfernt werden.

 

Am Tag nach der Behandlung können die Kinder die Einrichtung wieder besuchen.

Die Behandlung darf nur mit einem zugelassenen Läusebekämpfungsmittel erfolgen.

Dieses erhalten Sie in einer Apotheke. Sie können sich auch mit Ihrem Hausarzt in Verbindung setzen.

 

Eine Nachbehandlung (2. Behandlung) ist nach Herstellerangaben nach 8 bis 10 Tagen notwendig).

 

Bitte bestätigen Sie der Gemeinschaftseinrichtung, dass Sie Ihr Kind/Kinder mit einem zugelassenen Mittel behandelt haben und eine Kopflauskontrolle durchgeführt haben.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Gesundheitsamt